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About

Im Anschluß an mein Auslandspraktikum reiste ich zusammen mit Conny von 19. Dezember 1998 bis 15. Januar 1999 durch Kalifornien und nach Hawaii.

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Portland - 20. bis 26. Dezember 1998

Portland

Unser Ausgangspunkt war Portland. Portland liegt am Columbia River an der Grenze zwischen den beiden Bundesstaaten Oregon und Washington. Normalerweise ist der Dezember kein guter Monat für einen Besuch in Portland. Die vielen Niederschläge gehen meist als Regen und selten als Schnee nieder. Wir hatten aber Glück. Es hatte geschneit und die letzten Tage waren noch herrlich sonnige Wintertage, bis wir am 25. Dezember per Flugzeug nach L.A. aufbrachen.

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LAX - 26. Dezember 1998

LAX

Nach 6 Monaten Portland bzw. nach einer Woche USA ist L.A. ein echter Schocker. Schon beim Anflug auf den riesigen Flughafen inmitten dieser riesigen Metropole wird einem bewußt, welche gigantischen Ausmaße diese Stadt hat. Unser Flugzeug war ca. Nummer 20 in einer schier endlos scheinenden Schlange von Fluggeräten, die nacheinander dieselbe Landebahn ansteuerten.

Nach der Landung schnappten wir unsere unzählbar vielen Koffer und fuhren mit dem Schattelbus direkt zum Autoverleih, wo ich im voraus gebucht hatte. Eigentlich dachte ich, daß ich keine Verständigungsschwierigkeiten mehr haben sollte. Da hatte ich mich aber geirrt, denn anscheinend wäre ein Spanischkurs als Vorbereitung wesentlich sinnvoller gewesen als 6 Monate USA. Irgendwann bekam ich dann den Wagen, den ich gebucht hatte. Er war groß, aber nicht groß genug für all unser Gepäck. Deshalb mußten wir auf ein größeres Fahrzeug wechseln. Schließlich hatten wir dann einen weißen Chevrolet Lumina, der eigentlich viel zu groß für uns war.

Da wir im voraus keine Unterkunft gebucht hatten, riefen wir ein paar Motels an, die in unserem AAA-Führer aufgelistet waren. Wir mußten allerdings sehr schnell feststellen, daß es um diese Jahreszeit kein Problem ist, kurzfristig ein gutes und günstiges Motelzimmer zu bekommen. Hilfreich sind dabei die Bonushefte, die an den verschiedensten Touristinformationen ausliegen. Sie helfen bei der Orientierung und bieten gleichzeitig Vergüstigungen an.

Unsere erste Fahrt ging an den Strand von Santa Monica, wo wir den wunderschönen Sonnenuntergang genossen. Anschließend fuhren wir nach Downtown L.A. (wenn es soetwas überhaupt gibt), wo unser Motel war. Die Gegend war nicht die beste, so daß uns etwas unwohl war. Da wir aber sehr erschöpft waren, war uns das egal. Nach einem mäßig schlechten Burger bei Jack-In-A-Box beendeten wir den Abend.

Am nächsten Tag fuhren wir auf dem I-5 in Richtung Norden, um diese Stadt möglichst schnell hinter uns zu lassen. Unser Ziel war der Yosemite National Park. Wenn man die endlose Strecke mit der wenig abwechslungsreichen Landschaft zum ersten Mal fährt, ist es noch erträglich. Mittags hielten wir in der Kalifornischen Wüste, um schnell etwas zu essen. Wieder waren wir in einer von Portland und L.A. völlig unterschiedlichen Gegend. Es war nicht das Kalifornien, das man aus den Hollywood-Filmen kennt. Es war eher wie in Mexiko, auch wenn ich das eigentlich selbst nicht beurteilen kann, da ich noch nie dort gewesen bin.

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Oakhurst - 27. bis 28. Dezember 1998

Etwas gerädert erreichten wir bei Einbruch der Dunkelheit das Tor zum Yosemite National Park: Oakhurst. Der Unterschied zu den beiden vergangenen Tagen war wirklich enorm. Auf einmal hatte man den Eindruck, daß man irgendwo im Schwarzwald gelandet ist. Die Bade- und Schwitzstimmung wich einer kühlen Brise und einigen Schneeresten. Das Best Western Motel in Oakhurst war eine der besten Unterkünfte auf unserer Reise. Nach einem Abendspaziergang und dem Film "Mäusejagd", der auf einem der Movie-Channels lief, schliefen wir ein.

Yosemite

Mit einem typisch amerikanischen Frühstück (Pancakes, Bacon, Scrambled Eggs) stärkten wir uns für einen der anstregendsten Tage auf unserer Reise. Mittags erreichten wir das Herz des Yosemite National Parks, das Yosemite Valley. Dort besichtigten wir das Informationszentrum, in dem man wie in jedem National Park viele nützliche Informationen zu den Touristenattraktionen erhält.

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Yosemite - 28. Dezember 1998

Mammutbaum

Leider hatten wir nicht genug Zeit, um uns länger aufzuhalten. Wir wollten weiter, um uns die riesigen Mammutbäume anzuschauen. Nach längerer Fahrt erreichten wir kurz vor dem Ausgang des Parks einen Parkplatz, von dem wir noch eine gute halbe Stunde den Berg auf einer vereisten Straße hinunterrutschen mußten. Dann sahen wir sie aber, die Sequoias. Vereinzelt stehen sie am Wegrand. Ihre Rinde ist so weich, daß man richtig Angst bekommt, man könne sie umwerfen. Da diese Bäume nicht nur hoch, sondern auch sehr breit sind, wirken sie auf einem Bild nicht ganz so imposant. Würde sich aber ein Mensch der Länge nach auf dem Boden hinlegen, so wäre der Baum immer noch breiter. Wir waren jedenfalls wahnsinnig beeindruckt.

Da wir an diesem Tag noch möglichst weit in Richtung San Francisco kommen wollten, fuhren wir bis in die Nacht hinein. Als wir schließlich völlig erschöpft waren, hielten wir in Stockton an, um ein Quartier zu suchen. Entweder lag es an unserer Stimmung oder daran, daß alles sehr finster war, aber auf jeden Fall hatten wir den Eindruck, daß Stockton einer der schmutzigsten und schlechtesten Plätze zum Übernachten ist. Wir entschieden uns für ein "indisches" Motel, in dem es fürchterlich streng nach selsamen Gewürzen roch. Da wir aber viel zu erschöpft waren, um uns weiter Sorgen zu machen, war uns das egal.

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San Francisco - 29. bis 30. Dezember 1998

Frisco

Am nächsten Morgen brachen wir nach San Francisco auf. Die Gegend wurde zunehmend besser, und als wir dann auf die Bay Bridge einbogen und den herrlichen Blick auf Downtown San Francisco genossen, befand sich unsere Stimmung wieder auf einem Hochpunkt. Wir kämpften uns durch den Vormittagsverkehr in San Francisco und fanden schließlich die Wohnung eines Freundes, bei dem wir die nächsten zwei Tage übernachteten. Er und seine Freundin zeigten uns den besten Platz, um die Golden Gate Bridge zu fotografieren, sie führten uns nach "Chinatown", die steilen Straßen hinauf und hinab und auch zu weiteren Touristenattraktionen. In den zwei Tagen machten wir Urlaub vom Urlaub und erholten uns sehr von dem Streß der vorigen Tage.

Golden
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Monterey - 31. Dezember 1998

Um den in L.A. gebuchten Flieger nach Hawaii nicht zu verpassen, verließen wir San Francisco frühzeitig. Auf dem 101 fuhren wir entlang der Kalifornischen Küstenlinie bis Monterey. Dort besichtigten wir das große Aquarium. Eine Attraktion, die man vor allem mit Kindern nicht auslassen sollte. In riesigen Aquarien werden Tiere gezeigt, die eigens dafür in der Bucht von Monterey gefangen und später wieder freigelassen werden. Dazu gibt es viele Informationen, die oft an greifbaren Beispielen erläutert werden.

Weiter als King City kamen wir an diesem Tag nicht mehr. Es war Silvester und wir waren in einem sehr schönen, aber sehr günstigen Motel inmitten der Kalifornischen Wüste. Um 8 Uhr abends gingen überall die Lichter aus, und daß wir bei McDonalds noch ein paar kalte Pommes und ebenfalls kalte Burger bekamen, war schon echtes Glück. Genug Zeit, um das ruhigste Silvester unseres Lebens zu feiern.

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Los Angeles - 1. bis 2. Januar 1999

Malibu

Den ganzen Tag über fuhren wir Meile um Meile in Richtung L.A. Erst am späten Nachmittag erreichten wir den Strand von Malibu. Die Motelsuche gestaltete sich dieses Mal äußerst schwierig. Wir wollten ein preiswertes Zimmer in der Nähe des Flughafens. Dieser Wunsch wurde uns nur teilsweise erfüllt.

Den nächsten Tag nutzten wir, um ein Motel für die Zeit nach Hawaii zu suchen. Anschließend fuhren wir quer durch L.A. und besuchten die größte Mall Kaliforniens. Ein Einkaufsparadies, daß uns weniger Geld und noch weniger Platz in den Koffern bescherte.

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Honolulu - 3. bis 4. Januar 1999

Waikiki

Urlaub im Urlaub! Nach einigen Stunden Flug landeten wir mitten im Pazifik auf einer kleinen Insel, über die wir schon so viel gehört hatten. Wir hatten noch die Bilder von Hula-Mädchen, Palmen und weißen Sandstränden im Kopf, als wir uns niesend in einem Bus auf einem Highway zwischen hohen Wolkenkratzern auf dem Weg in unser Hotel befanden. Auf die Orchideenketten, die uns mit einem lauten "Aloha" auf dem Flughafen überreicht wurden, waren wir beide höllisch allergisch. Soviel zunächst zum Paradies.

Als wir dann aber aus dem Fenster unseres Hotelzimmers schauten, wußten wir, daß wir tatsächlich auf einer der bezauberndsten Inseln der Welt gelandet waren. Wir genossen die eine Nacht am Waikiki-Strand, denn Morgen ging es weiter nach Big Island, der größten und noch natürlichsten Insel Hawaiis.

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Hawaii - 4. bis 12. Januar 1999

Waikoloan

Nach einem kurzen Flug landeten wir auf Big Island, der Insel mit den aktiven Vulkanen, die im Gegensatz zu den anderen Inseln Hawaiis nicht ein paar Millionen Jahre, sondern nur ca. 700.000 Jahre alt ist. Der Flughafen besteht aus mehreren kleinen Hütten ohne geschlossene Wände, Fenster oder Türen. Warum auch? Es regnet ja fast nie. Mit unserem Pick-Up Mietwagen fuhren wir zum Hotel. Eine halbe Stunde lang sahen wir nur schwarze, erstarrte Lava. Das Paradies war tot. Kurz vor der Einfahrt ins Hotel, wo u.a. die Golfanlagen waren, erstrahlte die Landschaft in einem fast unnatürlichen Grün, das aufgrund der Bewässerungsanlagen aus dem Boden spries.

Beach

Die Hotelanlage lies keinen Wunsch offen und speziell der hoteleigene Strand war ein Traum. Der Blick vom Hotel auf den Strand war nur durch einige Palmen unterbrochen, die meistens im Wind rauschten und damit das Geräusch des Meeres übertönten. Die Sonne schien kräftig, aber die Lufttemperatur und -feuchtigkeit waren absolut erträglich. So wie das dort aufgrund der Äquatornähe das ganze Jahr über der Fall ist.

Meer

Das Meer schimmerte blaugrün und lud zum Baden geradezu ein. Es gab die verschiedensten Schwimm- und Sportgeräte zum Leihen und sogar Whale-Watching Touren wurden angeboten. Die anderen etwas nördlicher gelegenen Hotels hatten oft keinen Strand. Insofern ist das Hotel "The Royal Waikoloan", in dem wir übernachteten, ein echter Geheimtip. Was man auf den Bildern nicht erkennt: Der Sand besteht nur zu 50 Prozent aus hellen Sandkörnern. Die andere Hälfte besteht aus schwarzen Lavasandkörnern. Nur durch die starke Sonne wirkt der Sandstrand so hell.

MaunaKea

Dreht man sich um 180°, so entdeckt man den Mauna Kea mit den weltbekannten Sternenobservatorien. Die mehr als 4000 m Höhenunterschied nimmt man kaum wahr, da es sich bei den hawaiianischen Vulkanen meist um s.g. Schildvulkane handelt. Dort oben kann man übrigens auch Skifahren. Die Höhe des Berges ist auch der Grund, warum diese westliche Seite der Insel so extrem trocken ist.

Bei mehreren Ausflügen rund um die Insel mußten wir feststellen, daß Hawaii wirklich ein kleines Paradies ist. Etwas weiter im Norden befindet sich u.a. die größte Ranch Amerikas. Dort gleicht die Vegetation derjenigen des Allgäus. Etwas weiter im Osten, auf der anderen Seite des Mauna Kea, befindet sich echter Regenwald. Auf der Fahrt nach Süden kommt man zunächst an den großen Kaffeeplantagen vorbei und schließlich landet man im Gebiet der aktiven Vulkane.

Steam

Das war unser Ziel. Einmal glühende Lava sehen. Auf Hawaii sind die Vulkane relativ "zahm", so daß bei den vielen Besuchern verhältnismäßig wenig passiert. Ungefährlich ist es aber auf keinen Fall, was wir noch am eigenen Leib erfahren sollten. Aber zunächst besichtigten wir die im Augenblick erloschenen Krater und informierten uns über die Geschichte des Mauna Loa. Schließlich brachen wir auf zur Lavawanderung.

Als man nicht mehr weiterfahren konnte, schnappten wir uns etwas Wasser, eine Taschenlampe und glücklicher Weise auch einen kleinen GPS-Empfänger. Der Weg über die endlos scheinenden Lavafelder, die sich teilweise meterhoch über einem auftürmten, war nur spärlich markiert. Mehrere Male waren wir dran und drauf umzukehren. Doch immer das Ziel in den Augen, liefen wir weiter, Schritt für Schritt in Richtung des Aufsteigenden Wasserdampfes. Dort floß die Lava ins Meer. Zwischenzeitlich dachte ich, es finge an zu regnen. Das war ein Irrtum. Vielmehr verloren wir unser Wasser, das wir für den Rückweg aufgehoben hatten. Auf der schwarzen Lava war es auf Dauer unerträglich heiß. Kurz vor Einbruch der Dunkelheit erreichten wir aber dennoch das Ziel.

Lava

Und es hatte sich gelohnt. Zischend strömte die Lava ins mehr. Immer wieder kam es zu kleinen Explosionen. Als das Staunen der nachten Tatsache wich, daß wir jetzt wieder zurücklaufen mußten, brachen wir auf. Es war dunkel, der Boden war dunkel und Markierungen hatten wir schon lange keine mehr gesehen. Die drei einzigen Orientierungspunkte waren das rauschende Meer, das man immer dann besonders laut hörte, wenn man zu nahe an den steilen Abhang des Cliffs herantrat, ein immer wieder blinkendes Licht in der Ferne, das uns bei der Orientierung half, jedoch nicht unser Ziel war und das kleine GPS-Gerät, das uns auf ca. hundert Meter genau denselben Weg zurückführte, den wir zuvor in die andere Richtung gegangen waren. Schließlich erreichten wir und einige andere Wanderer, die wir zwischenzeitlich aufgesammelt hatten, völlig erschöpft unsere Autos. Aber es hatte sich dennoch gelohnt!

Big Island ist eine wunderschöne Insel voller Gegensätze. Giftige oder gefährliche Tiere gibt es nicht, die Gewalt der Natur ist sichtbar, gleichzeitig aber auch ganz zahm, der Tourismus kann sich nur unter strengen Auflagen langsam ausbreiten und die einheimische Kultur der Hawaiianer (und damit meine ich nicht McDonalds etc.) erlebt ein großes Comeback.

Wer mehr über Urlaub auf Hawaii erfahren möchte, kann sich den etwas ausführlicheren Reisebericht unter http://home.san.rr.com/caspers/hawaii.html anschauen.

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Universal Studios - 13. Januar 1999

Wieder zurück in L.A. hatten wir noch zwei Tage Zeit, um uns Hollywood und Disneyland anzuschauen. Zunächst besichtigten wir die Universal Studios. Mit das beste daran sind bestimmt die verschiedenen Touren durch die Filmwerkstätten. Aber auch die Tiershow und die Actionshows sind erstklassig. Wer möchte, kann sich auch in eine der Achterbahnen setzen.

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Disneyland - 14. Januar 1999

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An unserem letzten Tag in den USA gingen wir nach Disneyland. Zunächst wirkte der Park nicht besonders groß. Je genauer man ihn sich aber anschaut, desto besser erkennt man die vielen Attraktionen, die oft unterirdisch auf mehreren Ebenen angeboten werden. Da an diesem Tag nicht besonders viel los war, mußten wir nie lange in einer Schlange stehen und konnten uns wirklich alle Attraktionen, die uns interessierten, anschauen. Am Ende wußten wir nicht mehr, mit wie vielen kleinen Bähnchen und Schiffchen wir eigentlich gefahren waren. Aber wir waren begeistert. Ein toller Abschluß für einen wahnsinnig interessanten, auch anstrengenden, aber einfach traumhaften Urlaub.

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22. Dezember 2006

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